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Judentum hinter Glas? Zur Funktion jüdischer Museen heute

Podiumsdiskussion

Das deutsche Judentum ist lebendig, auch und gerade in Bayern, das mit der „Hauptstadt der Bewegung“ (München) und der „Stadt der Reichsparteitage“ (Nürnberg) einst das Zentrum des Aufstiegs der nationalsozialistischen Bewegung war. Dass jüdisches Leben wieder dauerhaft nach Bayern zurückgekehrt ist und neue Gemeinden entstanden sind, konnte sich nach dem Zweiten Weltkrieg und der Schoa zunächst kaum jemand vorstellen. Jedoch erfährt der Antisemitismus in jüngster Zeit wieder Aufwind. Jüdische Museen sind so auf vielfältige Weise herausgefordert: Sie zeugen von der Jahrhunderte alten Geschichte jüdischen Lebens in Bayern und dessen versuchter gänzlicher Auslöschung. Genauso zeigen sie aber auch Geschichten von seinen Neuanfängen, die mit all ihren Hoffnungen und Enttäuschungen bis in unsere Gegenwart und Zukunft weisen. Wie lässt sich bayerisches Judentum heute museal vermitteln, ohne zum starren Objekt zu werden?

Vortragende

JUTTA FLECKENSTEIN (Jüd. Museum München); Dr. CARMEN REICHERT (Jüd. Museum Augsburg Schwaben); DANIELA F. EISENSTEIN (Jüd. Museum Franken); DR. RICCARDO ALTIERI (Johanna-Stahl-Zentrum Würzburg)

Moderation

Prof. Dr. MIRJAM ZADOFF (NS-Dokuzentrum / BAdW)

Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an der Veranstaltung unter obigem Link an

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Start date

27. Jun 2024 18:00

Location

Bayerische Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Straße 11
80539 München

Room

Sitzungssaal 1, 1. Stock

Event Type

Öffentliche Veranstaltung

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