Flüchtlinge in Deutschland - eine Epochenwende?
Podiumsdiskussion
Im vergangenen Jahr strömten hunderttausende Flüchtlinge über Deutschlands Grenzen. Auch wenn die Flüchtlingszahlen inzwischen stark rückläufig sind, bleibt das Thema weiterhin brisant. Es wird uns trotz EU-Türkei-Abkommen und möglicher „Migrationspartnerschaften“ mit afrikanischen Herkunfts- und Transitländern langfristig begleiten. Egal wie viele Geflüchtete in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in Deutschland ansässig werden – sie werden das Land politisch, sozial, ökonomisch und kulturell verändern. Vollzieht sich also gerade eine Epochenwende? Inwiefern können Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diesen Wandel gestalten? Wie können wir die vielen Menschen, die bleiben werden, gut in unsere Gesellschaft und in unseren Arbeitsmarkt integrieren? Wie lassen sich die gesellschaftliche Spaltung und der große Zulauf fremdenfeindlicher und rechtspopulistischer Gruppierungen stoppen? Und wie könnte das Land dann aussehen? Die Diskussion geht über die akuten Fragen hinaus und beleuchtet aus unterschiedlichen Blickwinkeln die langfristigen Wirkungen der Massenflucht und deren Ursachen. Obgleich die aktuelle Situation einzigartig ist, bietet sich ein vergleichender Blick in die deutsche Vergangenheit an.
Vortragende
Prof. Dr. Herfried Münkler (HU Berlin), Prof. Dr. Andreas Wirsching (LMU München, IfZ, BadW)
Moderation
Prof. Dr. Ursula Münch (Tutzing)
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.
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