Eisiges Hochgebirge im Klimawandel
Abendvortrag
Mit dem weiter fortschreitenden Temperaturanstieg verwandeln sich heute noch existierende Gletscher- und Permafrostlandschaften in den kommenden Jahrzehnten in Fels-Schutt-Seen-Landschaften mit spärlicher Vegetation, auftauendem Permafrost und stark erhöhter Abtragsdynamik. Die Modellierung der damit verbundenen Phänomene und Prozesse für die langfristige Planung ist eine neue Herausforderung für die Wissenschaft. Ein besonderer Fokus liegt derzeit auf den neu entstehenden Seen und den damit verbundenen Synergien bzw. Konfliktpotentialen in den Bereichen Risiko-Management, Tourismus, Landschaftsschutz und Wasserkraft.
Vortragende
Prof. Dr. Wilfried Haeberli war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2012 Inhaber des Lehrstuhls für Physische Geographie an der Universität Zürich. Gleichzeitig leitete er von 1986 bis 2010 den World Glacier Monitoring Service. Er bearbeitet vielfältige Themen rund um die Gletscherforschung. Seine spezielle Aufmerksamkeit widmet er der Verbindung von Gletschern, Naturgefahren und Permafrost.
Cooperation
Deutsche Gesellschaft für Polarforschung, TUM, AWI, LMU, DLR, DFG
Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich
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