Der Verlust des Vertrauens. Medienphilosophische Perspektiven auf Wahrheit und Zeugenschaft in digitalen Zeiten
Vortrag mit Podiumsdiskussion
Wissen zu erwerben ist ein kollaborativer Prozess: Das meiste von dem, was wir wissen – ob im Alltag oder in der Wissen-schaft – beruht darauf, dass wir uns auf Worte und Schriften anderer verlassen (müssen). Die Fähigkeit zur Erkenntnis beruht auf der Anerkenntnis von Personen und Institutionen (Presse, Schule etc), denen wir in dem, was sie sagen und zeigen, vertrauen. Besonders deutlich wird das am Phänomen der Zeugenschaft: Ein Zeugnis ist kein Beweis, sondern beruht darauf, dass dem Zeugen, der ein den Zuhörenden entzogenes Ereignis bezeugt, vertraut wird. Wie verändert sich der Zusammenhang von Wissen, Wahrheit und Vertrauen unter den Bedingungen der Digitalität?
Vortragende
Prof. Dr. Sybille Krämer (Leuphana Universität Lüneburg), Diskutierende: Pia Dangelmayer (Bayerische Rundfunk, Investigativ-Reporterin), Prof. Dr. Christoph Neuberger (Freie Universität Berlin / Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft, Berlin), Prof. Dr. Sybille Krämer (Leuphana Universität Lüneburg)
Moderation
Prof. Dr. Alexander Filipović (Hochschule für Philosophie, München)
Cooperation
Netzwerk Medienethik, DGPuk-Fachgruppe "Kommunikations- und Medienethik"
Eintritt frei, keine Anmedlung erforderlich
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