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Instrumentalisiert?! Musik und Politik

Podiumsdiskussion

Mit Musik wurde und wird Politik gemacht. Dies zeigt zum Beispiel die immer wiederkehrende Debatte darüber, ob Spieler der Fußballnationalmannschaft die deutsche Nationalhymne mitsingen oder nicht. Die besondere Verbindung von Musik und Politik über die Jahrhunderte machen auch Krönungsmessen deutlich, die eigens für Machthaber komponiert wurden. Hymnen, Freiheitslieder der Arbeiterschaft oder Marschmusik des Militärs – die Beziehungen zwischen Macht, Politik und Musik sind vielfältig. Musik kann politische Autorität demonstrieren und für propagandistische Zwecke vereinnahmt werden. Musik ist aber auch ein geeignetes Mittel, um Protest zu transportieren. Musik mobilisiert und stiftet Identität. Wie die Geschichte gezeigt hat, sind sich sowohl Machthaber als auch Künstler ihrer subversiven Kraft bewusst. Geht von Tönen Macht aus? Heißt das, dass Musik immer auch politisch ist? Oder andersherum: Kann Musik überhaupt unpolitisch sein? Gibt es einen rein ästhetischen Anspruch an die Musik? Wann wirkt Musik subversiv? Kann Musik „staatstragend" sein? Wird Musik auch als ein Mittel der Diplomatie eingesetzt? Und wie sieht die Beziehung von Politik und Musik in anderen Weltregionen aus?

Vortragende

Prof. Dr. Ulrich Konrad (Universität Würzburg), Dr. Richard Erkens (DHI Rom), Dr. Ines Weinrich (Käte Hamburger Kolleg Dynamiken der Religionsgeschichte zwischen Asien und Europa, Universität Bochum), Prof. Dr. Dr. h. c. Dieter Senghaas (Universität Bremen),

Moderation

Claudia Belemann

Kooperation

Geisteswissenschaft im Dialog

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, eine Anmeldung ist erforderlich

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Termin

20. Okt. 2016 18:00 Uhr

Ort

Bayerische Akademie der Wissenschaften
Alfons-Goppel-Straße 11
80539 München

Raum

Plenarsaal, 1. Stock

Veranstalter

BAdW, Max Weber Stiftung, Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

Veranstaltungstyp

Öffentliche Veranstaltung

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