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Forschungsdaten

Forschungsdaten sind Daten, die bei der Durchführung von Forschungsvorhaben gesammelt werden (Sekundärdaten) oder als Ergebnisse der Projekte hervorgebracht werden (Primärdaten). Die BAdW stellt die Forschungsdaten, die in ihren Langzeitvorhaben der Grundlagenforschung entstehen, frei und nachhaltig entsprechend der FAIR-Prinzipien zur Verfügung.

FAIR-Prinzipien

Die FAIR-Prinzipien sind Regeln für ein nachhaltiges Forschungsdatenmanagement, indem Daten und zugehörige Metadaten so aufbereitet und gespeichert werden, dass sie möglichst leicht zugänglich sind und von anderen nachgenutzt werden können (www.go-fair.org/fair-principles/). FAIR steht für Findable (auffindbar), Accessible (zugänglich), Interoperable (interoperabel), Reusable (wiederverwendbar).

Bereitstellung der Daten 

Die geisteswissenschaftlichen Forschungsdaten der BAdW werden sowohl in menschen- als auch in maschinenlesbarer Form bereitgestellt. Ein maschineller Abruf ist entweder über eine Schnittstelle oder das gitlab-Daten-Repositorium der BAdW möglich.

Beliebte Datenangebote der BAdW sind:

Forschungsdaten können, wie oben am Beispiel der Dialektdaten deutlich wird, die Endprodukte der wissenschaftlichen Forschung sein, sofern sie in maschinenlesbarer Form vorliegen. Sie können aber auch Ausgangs- und Zwischenstufen der Forschung sein, wenn sie in die Forschungsarbeit einfließen.

Indem die BAdW beide Arten von Forschungsprimärdaten (Endprodukte der Forschung) als auch Sekundärdaten (Zwischenstufen der Forschung, die für den Nachweis der Richtigkeit der Ergebnisse und damit für den Begründungszusammenhang relevant sind) veröffentlicht, gewährleistet sie die Reproduzierbarkeit ihrer Forschung und ermöglicht die größtmögliche Wiederverwendbarkeit ihrer Ergebnisse in anderen Kontexten.