Zum Inhalt
Warum glauben Menschen an Verschwörungstheorien? Wir alle betreiben story telling - wir lieben Geschichten, sei es zur Sinnstiftung im eigenen Leben oder für die Kommunikation mit anderen. Gossip - Klatsch und Tratsch - sei demnach so etwas wie die erste Stufe zum Glauben an Verschwörungstheorien, so Dr. Michael Öllinger. Verschwörungsmythen gibt es seit jeher, im Zuge der Corona-Pandemie scheinen sie jedoch Hochkonjunktur zu haben. Das hat auch mit der schnellen Verbreitung im Internet - insbesondere den Sozialen Medien - sowie der Medienberichterstattung zu tun. Das Interview beleuchtet Auslöser und Funktionsweisen des Verschwörungsglaubens, um diesen auf den Grund zu gehen und dadurch verständlicher zu machen.
Wer spricht
Podcast-Einführung und Interview:Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation an der BAdW.
Dr. Michael Öllinger ist psychologischer Psychotherapeut, Dozent und Kognitionswissenschaftler. In seiner Forschung widmet er sich insbesondere dem Problemlösen und Denkfehlern. In der Cognostics AG hilft er dabei, kognitionswissenschaftliche Befunde in Software zu übersetzen, die dazu dient, menschliche Verhaltensweisen zu verändern.
Die Podcast-Reihe "Fakt und Fake" rund um Verschwörungstheorien
Ob man sie Verschwörungstheorien oder Verschwörungsmythen nennt, Erzählungen zu Verschwörungen sind seit Beginn der Corona-Pandemie überall anzutreffen. Woher kommt der Glaube an Falschinformationen (Fake News) und Verschwörungen? Woher rührt die wachsende Wissenschaftsleugnung? Und wie geht man damit um? Darum geht es in unserer Reihe "Fakt & Fake".







