Zum Inhalt
Demokratie und Europa, das gehört vermeintlich fest zusammen. Bereits die Jahre rund um die beiden Weltkriege aber haben gezeigt, was heute nicht zuletzt durch den Ukraine-Krieg wieder nachfühlbar wird: Demokratie ist nicht selbstverständlich und weit weniger stabil als man annehmen würde. Während in Deutschland Feinde der Demokratie wie Rechtsextremisten oder die Querdenker-Szene diese von innen heraus angreifen, drohen "außen", auf europäischer Ebene, durch demokratische Wahlen selbst vermehrt Antidemokratinnen und -demokraten an die Macht zu kommen. Dies beeinflusst die Zusammenarbeit aller europäischen Staaten oder auch gemeinsame Vorhaben, wie die Asylpolitik. Wie ließ sich in der Vergangenheit Demokratie schrittweise aushebeln? Wie kann man sie heute schützen? Was macht eine stabile Demokratie aus, wo sind die Bruchstellen? Und welche Rolle spielen neben politischen Ideen wirtschaftlich geprägte, wie der Neoliberalismus?
Am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin findet aktuell die Vorlesungsreihe "Demokratie. Versprechen - Visionen - Vermessungen" statt, mit Vorträgen rund um das Thema Demokratie.
Bild: Demonstration Pulse of Europe in Köln am 26. März 2017, © Superbass / CC-BY-SA-4.0 (via Wikimedia Commons).
Wer spricht
Dr. Laura Räuber (Podcast-Einführung und Interview) ist Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW.
Prof. Dr. Andreas Wirsching ist Inhaber des Lehrstuhls für Neueste Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und ordentliches Mitglied der BAdW.
Prof. Dr. Martina Steber ist Professorin für Neueste Geschichte an der Universität Augsburg und Zweite Stellvertretende Direktorin am IfZ.










