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Geschlecht, Geschlechtlichkeit, Religion. Woran liegt die Sexbesessenheit des Religiösen?

Podcast||1:01 Std.

Armin Nassehi fragt nach der Sexbesessenheit des Religiösen – ist Sex zu eng mit

der Schöpfung verknüpft und muss deshalb reguliert werden? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Religion und Gesellschaft. Sinnstiftungssysteme im Konflikt' ging der Münchner Soziologe diesem Phänomen nach. Veranstaltung vom 02.11.2016.

  • 00:00
    Jingle
  • 00:16
    Einführender Kommentar
  • 01:23
    Begrüßung durch Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf
  • 02:33
    F. W. Graf stellt Prof. Dr. Armin Nassehi vor
  • 07:28
    A. Nassehi zur Abfolge des Vortrages
  • 09:12
    Der Zusammenhang von Geschlechtlichkeit, Sexualität und Religion
  • 09:59
    Zur Sexbesessenheit
  • 13:50
    Ähnlichkeit der 3 Komplexe: Geschlecht, Sexualität/Sex und Religion
  • 20:53
    Zur Wahrnehmungsevidenz
  • 22:22
    Forschung zur Transexualität
  • 25:30
    Wahrnehmung des Geschlechtlichen
  • 28:43
    Persistenz der Unterscheidung
  • 34:33
    Der menschliche Körper
  • 35:28
    Das Begehren
  • 38:36
    Systemtheorie
  • 39:30
    Die Sexualität
  • 47:18
    Unterscheidung von Wahrnehmung und Kommunikation
  • 48:32
    Zur religiösen Kommunikation
  • 53:15
    Differenz von Wahrnehmung und Kommunikation
  • 56:54
    Zur Sexbesessenheit des Religiösen
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    F. W. Graf stellt Prof. Dr. Armin Nassehi vor
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  • 28:43
    Persistenz der Unterscheidung
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    Unterscheidung von Wahrnehmung und Kommunikation
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    Differenz von Wahrnehmung und Kommunikation
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Armin Nassehi fragt nach der Sexbesessenheit des Religiösen – ist Sex zu eng mit

der Schöpfung verknüpft und muss deshalb reguliert werden? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe 'Religion und Gesellschaft. Sinnstiftungssysteme im Konflikt' ging der Münchner Soziologe diesem Phänomen nach. Veranstaltung vom 02.11.2016.

Zum Inhalt 

Religiöse Praktiken, Regeln und Zumutungen richten sich laut Armin Nassehi besonders auf zwei Dinge: auf die Geschlechtlichkeit des Gläubigen und auf die Regulierung des Sexuellen. Das gelte konfessions- und religionsübergreifend. Wenn es stimmt, dass Regeln vor allem den Sinn haben, das Leben kalkulierbarer und die Abweichung sagbarer zu machen, müsse das umso mehr erstaunen, als sich religiöse Regeln im modernen Alltag vor allem an der Zumutung von Geschlechtsrollen und an sexuellen Liberalisierungen reiben. Vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass das Geschlechtliche und Sexuelle etwas mit der Kontinuierung der Schöpfung zu tun hat und deshalb nicht einfach freigegeben werden darf. Oder ist es doch nur ein funktionales Äquivalent für die Ewigkeit, mit der man kaum mehr jemanden ängstigen kann? 

Wer spricht

Podcast-Intro: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW

Prof. Dr. Armin Nassehi ist Lehrstuhlinhaber für Soziologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU).

> Zur Pressemitteilung "Neuerscheinung: Religion und Gesellschaft. Sinnstiftungssysteme im Konflikt" vom 25.03.2020

> Zur Folge “Muslimisch, moderat, modern - Religiöse Pluralität in der islamischen Kultur Indonesiens”  mit Edith Franke

 

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