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Böden sind wichtig für das Klima, da „der Boden dadurch, dass er jedes Jahr organische Substanz in Form von Humus aufnimmt, auch im Gleichgewicht mit dem CO₂-Gehalt der Atmosphäre steht. Die Menge an Kohlenstoff, die im Boden als organische Substanz gebunden ist, ist wesentlich höher – mindestens zwei- bis dreimal höher – als der CO₂-Pool in der Atmosphäre. Und das wiederum bedeutet, dass wir durch die Art und Weise, wie wir mit Böden umgehen, den CO₂-Gehalt der Atmosphäre verändern können: Wir erhöhen ihn, wenn wir wenig organische Substanz im Boden speichern, und wir verringern ihn, wenn wir viel organische Substanz im Boden speichern" So Ingrid Kögel-Knabner. Doch die Bedeutung von Böden wird häufig unterschätzt.
Wer spricht
Podcast-Einführung und Interview: Dr. Laura Räuber, Referentin für Digitale Kommunikation der BAdW
Ingrid Kögel-Knabner ist Professorin für Bodenkunde an der TU München, ordentliches Mitglied der BAdW und Mitglied des BAdW-Forums Ökologie. 2019 erhielt sie für ihre Forschung den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den höchstdotierten Umweltpreis Europas. Ihre wissenschaftliche Arbeit, so die Begründung, zeige „die immense Bedeutung des Bodens als Wasser- und Nährstoffspeicher, Lebensspender, Schadstofffilter und Garant für die Welternährung“.
Foto: TU München/Astrid Eckert
Das Interview gibt es parallel zum Podcast auch in unserer Zeitschrift "Akademie Aktuell" zum nachlesen.
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