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SUMMARY:Russland nach dem Mord an Boris Nemzow
DESCRIPTION:In den ersten offiziellen Reaktionen auf den Mord an dem libera
 len russischen Politiker Boris Nemzows war von einer „Provokation" mit dem 
 Ziel der „Destabilisierung Russlands" die Rede. Dass der Kreml selbst die D
 estabilisierung des Landes als eine mögliche Folge des Attentats zur Sprach
 e bringt, erstaunt mit Blick auf die zahlenmäßige Schwäche der Opposition. 
 Es wirft die Frage nach den politischen und intellektuellen Triebkräften au
 f, die Russland heute bestimmen. Mit dem Krieg in der Ostukraine hat Russla
 nd nationalistischen Kräften ein Terrain geschaffen, in dem Radikalisierung
  und Gewalt kultiviert werden. Der Mord an Boris Nemzow drängt die Frage au
 f, in welchem Maße eine Politik, die zur Destabilisierung der Ukraine gedac
 ht war, sich nun gegen Russland selbst wendet. „Russland verstehen" und „Pu
 tin verstehen" werden in der deutschen Intellektuellen Debatte oft als äqui
 valente Chiffren benutzt. Die Podiumsdiskussion soll dazu beitragen, differ
 enzierter zu analysieren und danach zu fragen, welche nicht-vorhergesehenen
  und nicht-intendierten Folgen die russische Politik mit ihren Kampagnen ge
 gen innere und äußere Feinde hat. Welche Kräfte mobilisieren in Russland zu
 m Hass? Und welche Perspektiven hat die liberale Opposition?
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