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SUMMARY:Informiertes Vertrauen in Wissenschaft: Das Konzept und eine Zwisch
 enbilanz nach zwei Jahren Pandemie
DESCRIPTION:Nach dem Ausbruch der COVID-19 Pandemie haben Surveys in vielen
  Ländern einen Anstieg des öffentlichen Vertrauens in Wissenschaft gezeigt.
  Ist der Anstieg des Wissenschaftsvertrauens nachhaltig? Um eine empirische
  Antwort zu finden, braucht man auch eine theoretische Idee darüber, wie Wi
 ssenschaftsvertrauen von Bürger:innen aussehen könnte, das nicht oberflächl
 ich, nicht bloß ein Strohhalm ist. Forschung und Praxis der Wissenschaftsko
 mmunikation wie der Bildungspraxis (allgemeinbildendes Schulsystem wie auch
  Hochschule) benötigen eine Konzeption von wünschenswertem Wissenschaftsver
 trauen. Diese muss normativ gut begründet und zugleich machbar sein. Mit ma
 chbar ist gemeint, dass es keine Utopie sein sollte, sondern an den psychol
 ogischen und sozialen Bedingungen der Begegnung von Bürger:Innen mit Wissen
 schaft orientiert sein soll. In dem Vortrag wird das Konzept des informiert
 en Vertrauens vorgestellt. Ausgangspunkte ist eine empirische Analyse der V
 eränderungen der Haltungen zu Wissenschaft im Zuge der COVID-19 Pandemie (u
 .a. gemessen im deutschen Wissenschaftsbarometer). Die Pandemie dient als B
 eispiel, um die Bedingungen und die Hindernisse von informiertem Vertrauen 
 in Wissenschaft vorzustellen. Der Umgang mit vermeintlichen oder tatsächlic
 hen Kontroversen in der Wissenschaft und das Verhältnis von Wissenschaft un
 d Politik werden diskutiert. Die vorgetragenen Beobachtungen und Befunde zu
  den Bedingungen des Wissenschaftsvertrauens sind zugleich eine Zwischenbil
 anz zu den Herausforderungen an die Wissenschaftskommunikation nach zwei Ja
 hren Pandemie.
LOCATION:Online-Veranstaltung
DTSTAMP:20251111T140042Z
DTSTART:20220517T170000Z
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